Wer benutzt hier eigentlich wen?
Ein Gespräch über KI, Demokratie, Anpassung und Widerständigkeit mit Klaus Speidel, Aaron Berman und Gerald Nestler.
Künstliche Intelligenz wird oft als Werkzeug bezeichnet, das wir nach unseren Bedürfnissen einsetzen können. Gleichzeitig prägt sie zunehmend, wie wir arbeiten, kommunizieren, entscheiden und uns orientieren. Wo endet die Nutzung – und wo beginnt unsere Anpassung an die Technologie? Welchen Einfluss hat KI schon jetzt auf demokratische Prozesse? Inwieweit demokratisiert sie Zugänge zu Wissen, Kreativität und Geistesarbeit? Und wo schadet sie ihnen?
Im Rahmen der aktuellen Wandzeitung Maschinen lernen nicht sprechen Klaus Speidel, der Mathematiker Aaron Berman und der Künstler und Forscher Gerald Nestler über Macht und Handlungsspielräume im Umgang mit KI: über die Versprechen von Demokratisierung, neue Formen von Abhängigkeit und Konformität – und über Möglichkeiten, sich Technologien anzueignen, ohne sich ihnen einfach anzupassen.
Ein Gespräch über KI als Werkzeug, Infrastruktur und gesellschaftliche Kraft – und darüber, was Widerständigkeit unter technologischen Bedingungen heute bedeuten kann.
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