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Temporär

Zwischen Anlagen AndererMichael Meier, Christoph Franz

Zwischen Anlagen Anderer

Die begehbare Skulptur, die sich in Grösse, Grundriss und Fassadengestaltung an eine prototypische Vorsorgewohnung anlehnt, besteht aus Ziegelsteinen, welche aus dem Bauschutt lokaler Baustellen stammen. Positioniert ist die Skulptur am Landstraßer Gürtel, im 3. Wiener Gemeindebezirk, in dessen Umfeld derzeit zahlreiche Bauprojekte, genau jene Vorsorgewohnungen realisiert werden, die Meier & Franz mit ihrer Arbeit in den Fokus rücken.

Die Druckplatten der projektbegleitenden Publikation sind auf dem Boden der Skulptur ausgelegt, die Texte werden so zum Fundament. Sie bilden eine breitgefächerte Sammlung zu aktuellen Tendenzen am Wiener Wohnungsmarkt. Insgesamt zwölf Autor*innen beschreiben darin, wie aus Wohnungen Renditeobjekte und aus dem Wohnungsbau eine Formel der Profitmaximierung gemacht wird. Auch wenn in der Stadt Wien Haushalte mehrheitlich im kommunalen oder gemeinnützigen Sektor wohnen, nimmt die Zahl der Anlagewohnungen in den letzten Jahren deutlich zu. Die Textbeiträge geben Einblick in Strategien und Intentionen der beteiligten Akteur*innen und kontrastieren diese mit aktuellen und historischen Modellen des städtischen Wohnbaus.
Text: Rebecka Domig

Ort

Ecke Landstraßer Gürtel / Ghegastraße, 1030 Wien

Weiterführende Info

Michael Meier & Christoph Franz (*1980/*1982) leben und arbeiten als Künstlerduo in Zürich.
meierfranz.net

Die begleitende Publikation zum Projekt erscheint beim Verlag Spector Books: https://spectorbooks.com/zwischen-anlagen-anderer

Konzept / Herausgeber: Michael Meier & Christoph Franz

Gestaltung: Atlas Studio

Mit Beiträgen von: Sandra Bauernfeind, Michael Bonvalot, Vera Deleja-Hotko, Stephan Ferenczy, Dieter Henke, Susanne Heeg, Sabine Pollak, Christian Prantner, Martin Putschögl, Christoph Reinprecht, Walter Rosifka, Barbara Ruhsmann, Heiko Schmid, Marta Schreieck, Robert Temel, Lisa Winter

ISBN 978-3-95905-449-2

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Zwischen Anlagen AndererMichael Meier, Christoph Franz

Zeitraum

21. Juni – 6. November 2021

Straßenbahn 18, Heinrich-Drimmel-Platz

Die Realisierung des Kunstwerkes wurde unterstützt durch Gewölbebau Wagner GmbH und ZEROS e.U.

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