Für eine temporäre Nutzung lud Christoph Steinbrener zehn Wiener Museen ein, Exposituren in leerstehenden Geschäftslokalen rund um den Karmelitermarkt zu errichten.
An diesem Projekt, das auf dem Konzept einer kurzzeitigen Adaptierung ungenutzter Räume für künstlerische Zwecke basierte, nahmen folgende Institutionen teil: Naturhistorisches Museum, Jüdisches Museum, Technisches Museum, Österreichisches Museum für Volkskunde, Historisches Museum der Stadt Wien (heute Wien Museum), Heeresgeschichtliches Museum, Museum für Völkerkunde, Sigmund Freud Museum, MUMOK und Österreichisches Theatermuseum. Die Exponate waren der Öffentlichkeit vorher nicht zugänglich gewesen.
Text: Thomas Edlinger, Anja Lungstraße, in: Wem gehört die Stadt? Wien - Kunst im öffentlichen Raum seit 1968.
Ort
Karmelitermarkt, 1020 Wien
Galerie
Weiterführende Info
Künstler
Christoph Steinbrener
*1960 in Marburg/Lahn (AT), lebt und arbeitet in Wien.
steinbrener-dempf.com

