Aus dem Falter habe ich folgendes Zitat, welches es für mich komplett auf den Punkt bringt:
„Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‚weibliche Zukunft‘. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.“ - Johanna Dohnal
Ich arbeite gerne mit Zeitungsmaterial, es ist eine Art des Zitierens, aber für mich auch eine persönliche Form des Kommentierens. Die Medien beziehungsweise genauer WAS und vor allem WIE etwas öffentlich kommuniziert wird, prägt stark die öffentliche Wahrnehmung bzw. die Stimmung in der Bevölkerung - UND: Es prägt auch nachhaltig das eigene Weltbild, ganz egal ob wir das wollen oder nicht.
Für diese AR-Installation verwende ich Sätze, die Johanna Dohnal gesagt haben könnte. Zugleich sollen es aber auch Sätze sein, mit denen sich die Betrachter*innen identifizieren können oder die zumindest zum Reflektieren anregen. Alle Sätze beginnen mit „ICH“ und beziehen sich auf Rollenbilder, Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Erwartungshaltungen, Wünsche, Zuschreibungen und Selbstdefinition.
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Seit 12. März 2026



