„living books“ funktionierte wie eine öffentliche Bibliothek – die „Bücher“ waren jedoch Menschen (beispielsweise Muslime, Flüchtlinge, Polizisten), die von Lesern für persönliche Gespräche „ausgeliehen“ werden konnten. „living books“ schuf einen temporären strukturierten Freiraum, in dem sich die „Bücher“ aus stereotypen Zuschreibungen herauslösen und die Position eines sprechenden Subjekts einnehmen konnten. Das Projekt, realisiert von Christian Hortulany, wurde u. a. im Rahmen von Soho Ottakring veranstaltet und fand auch 2008 sowie 2009 statt und wird fortgesetzt.
Text: Thomas Edlinger, Anja Lungstraße, in: Wem gehört die Stadt? Wien - Kunst im öffentlichen Raum seit 1968.
Ort
SOHO in Ottakring, Brunnengasse, 1160 Wien
Galerie
Weiterführende Info
Projektinitiator
Christian Hortulany
Zeitraum
25. – 26. Mai 2007

