Die U2 Station „Aspern“ liegt im nördlichen Teil des Zielgebiets „Seestadt Aspern“ Die Station wurde eingebaut in ein städtisches Gebäude, dessen Fassade ca. 30 Meter hoch ist. In der Umgebung ist die Anbindung an die S1 Bahnlinie Richtung Bratislava sowie die Autobahn Südosttangente Wien A23 (Spange Flugfeld Aspern) geplant. Ziel war eine künstlerische Gestaltung, die die Station aufwerten und beleben soll. Es sollten permanente Kunstwerke errichtet werden. Mit einer künstlerischen Bespielung sollte die Station für die Benützerinnen attraktiver werden. Mit einer Kunst-Intervention wurde eine zeitgemäße Atmosphäre geschaffen und gleichzeitig erhielt die neue Station an der Peripherie eine spezifische Identität, die unverwechselbar ist.
Ort
Aspern Nord, 1220 Wien, Österreich
Galerie
Weiterführende Info
Wettbewerb
Künstlerische Gestaltung der Glasflächen (Bahnsteig-Einhausung) und Steinflächen (Bahnsteig-Stationsenden) der U-Bahn Station U2 Aspern-Nord
AusloberInnen
Kunst im öffentlichen Raum GmbH in Kooperation mit WIENER LINIEN
Geladene KünstlerInnen
Stephan Huber (DE), Herwig Kempinger (AT), Ulrike Lienbacher (AT), Ugo Rondinone (CH)
Jury
Birgit Brodner, 2006–2013 Referentin im Büro der Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft
Julie Hayward, Künstlerin
Lilli Hollein, Kuratorin und Journalistin (2010–2013 Mitglied der KÖR-Jury)
Paul Katzberger, Architekt
Norbert Scheed, Bezirksvorsteher des 22. Wiener Gemeindebezirks
Günter Steinbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung, WIENER LINIEN
Sachbeirat
Harald Bertha, Hoch- und Tiefbau, WIENER LINIEN
Johann Hödl, Kaufmännische Dienste und Controlling, WIENER LINIEN
Bettina Leidl, 2007–2011 Geschäftsführerin, Kunst im öffentlichen Raum GmbH
Johann Loreth, B67-Abteilung Neubau, U-Bahn-Planung, WIENER LINIEN
Technische Umsetzung
Die U2-Station Aspern Nord ist mit großzügigen seitlichen Glasoberlichtern ausgestattet. Den Abschluss des Mittelbahnsteigs bildet jeweils eine ca. 10 x 6 m große massive Betonwand. Oberlichter und Betonwände sind die Grundlage für das Werk. Stephan Huber hat die beiden Landkarten (je 1000 x 600 cm) collagenartig 1 :1 in seinem Atelier geklebt und eingescannt. Die Textebenen wurden auf dem Computer eingefügt, die Ausdrucke erfolgten auf Fotopapier und wurden dann hinter Weißglas kaschiert. Die „Lebenslinien“ auf den Stationsfenstern wurden durch Einbrennlackierung auf die Glasflächen aufgebracht. Neben dem künstlerischen Aspekt dienen die farbigen Linien auch als Vogelschutz.
Wettbewerbssieger
Stephan Huber
*1952 in Lindenberg im Allgäu (DE), lebt und arbeitet in München und im Ostallgäu (DE).
stephanhuberkunst.de


