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Wettbewerb

Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurdenWettbewerbssieger: Marc Quinn

Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden

Im Februar 2020 lobten die Kunst im öffentlichen Raum GmbH (KÖR) und die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) einen einstufigen, geladenen künstlerischen Realisierungswettbewerb zur Erlangung eines Entwurfs für das "Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden" im Resselpark im 4. Bezirk aus, das von der Stadt Wien errichtet und erhalten wird. Das Wettbewerbsverfahren wurde für acht geladene TeilnehmerInnen ausgeschrieben und durchgeführt. Alle Entwürfe sind hier zu sehen: https://www.wien.gv.at/menschen/queer/wettbewerb-denkmal/

Das Beurteilungsgremium tagte am 29. Juni 2020 und kürte den Entwurf von Marc Quinn zum Siegerprojekt. Am 21. Juli 2021 wurde bekanntgegeben, dass der Künstler seinen Entwurf zurückzieht. Es war eine schwierige Entscheidung für den Künstler, der die folgende Erklärung abgab: „Angesichts der aktuellen globalen Lage und im Bewusstsein, wie viele Ressourcen in die Umsetzung des Gesamtkonzepts des Kunstwerks einfließen, bin ich nicht in der Lage mit Gewissheit zu sagen, wann eine Fertigstellung möglich sein wird. Mit Bedauern und meinem größten Respekt vor allen am Projekt beteiligten Personen ziehe ich mich zurück, damit die Stadt Wien den nächsten Schritt zur Umsetzung dieses wichtigen Denkmals setzen kann“. (Marc Quinn) Weitere Informationen hierzu finden Sie in der zugehörigen Presseaussendung.

Siegerentwurf: Marc Quinn - Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden

"Laut der 2020 veröffentlichten Studie „A long way to go for LGBTI equality. Sex, sexual orientation and gender“ der Europäischen Grundrechteagentur FRA vermeiden 86 % der gleichgeschlechtlichen Paare in Europa aus Angst vor Beleidigung, Bedrohung und Gewalt, im öffentlichen Raum Hand in Hand zu gehen. In Österreich vermeiden dies 78 %. Marc Quinns Skulptur bildet den Moment einfachster und elementarster zwischenmenschlicher Berührungen ab. Sein Entwurf zeigt zwei Paare zärtlich aufeinander liegender Hände – einerseits von zwei Männern, andererseits von zwei Frauen. Diese Händepaare scheinen an den Handgelenken wie abgehackt und vermitteln dadurch größte Brutalität im Augenblick liebevoller Berührung. Der Entwurf reflektiert diese Ambivalenz in ästhetischer Klarheit und beeindruckt sowohl auf intellektueller wie auch auf emotionaler Ebene. Durch die verspiegelten Schnittflächen der Handgelenke und der Tischplatte wird der/die Betrachter/in Teil des Kunstwerks und kommt nicht umhin, sich mit den dargestellten Thematiken der gleichgeschlechtlichen Liebe und ihrer Verfolgung auseinander zu setzen. Diese klare Ikonographie überzeugte die Jury, Quinns Skulptur zum Siegerentwurf des Wettbewerbs Denkmal für die Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden zu wählen."

--Jurystatement

Das Kunstwerk besteht aus zwei Paaren von ineinander verschränkten Händen - eines die Hände zweier Männer, das andere die Hände zweier Frauen -, die in Aluminiumbronze mit Edelstahlspiegeln gegossen sind. Diese Hände werden aus den Händen von zwei homosexuellen Männern und zwei homosexuellen Frauen geformt, die über einen offenen Aufruf in Wien zur Teilnahme an dem Projekt eingeladen wurden. Ihre Hände werden auf einen Meter Höhe vergrößert und in Aluminiumbronze gegossen und auf einen niedrigen, handgefertigten Tisch gelegt, dessen polierte Edelstahloberfläche einen Spiegel bildet. Am Handgelenk jedes Handpaares wiederum befindet sich eine flache Spiegelseite, in der sich die Betrachter*innen wiederfinden werden.

Aus der Ferne erscheint das Kunstwerk wie eine zarte silberne Form inmitten der Bäume im Resselpark. Wenn man jedoch auf das Kunstwerk zugeht, sieht man den Park, die Stadt Wien und sich selbst in den Spiegeln reflektiert. In der geschäftigen Atmosphäre des Karlsplatzes schafft das Denkmal einen kostbaren Moment der Kontemplation, wenn die Menschen beim Anblick ihres Spiegelbildes innehalten und sich Zeit nehmen, das Kunstwerk und seine Geschichte zu betrachten. Das Kunstwerk, das mit seinen verspiegelten Oberflächen die Idee der Zerbrechlichkeit und mit seiner Aluminiumbronze die Idee der Beständigkeit in sich trägt, ist auch eine Erinnerung an die Verletzlichkeit des menschlichen Lebens, an die Unsicherheit der Menschenrechte und an die Stärke, die durch ein kollektives Zusammenkommen erreicht werden kann.

Während das Publikum in die Form des Werks hineingezogen wird, wird es aufgefordert, darüber nachzudenken, wie wir alle Teil der Geschichte sind - sowohl von ihr betroffen als auch in der Lage, ihren Verlauf zu bestimmen.

Weitere Wettbewerbsbeiträge:

Gelitin Homomonument

Aus den Köpfen der beiden eng sich umschlingenden küssenden Männer und der beiden eng sich umschlingenden küssenden Frauen steht, wie aus Kristall gewachsen ein Gläserner Obelisk. Der Obelisk ist ein gleichschenkeliges Prisma, monolithisch massiv und voll aus Glas gegossen und schließt mit einer Dreieckspyramide ab. Er verweigert jeden geraden Blick durch das Glas.

Never go straight.

Der Blick wird gespiegelt, verkehrt und verzerrt. Der transparente Obelisk wird sichtbar indem er jede direkte Durchsicht verweigert und Facetten seiner Umgebung in seinem Inneren spiegelt oder invertiert. Schaut man quer auf die geraden Flächen des Prisma erschließt sich das das Licht aus einen Spektrum verschiedenster Farben besteht.

Man sieht den Karlsplatz und vorbeigehende Personen in ihren Regenbogenfarben. Man wünscht sich dann vielleicht, das die Vielfältigkeit in der wir alle leben auch so akzeptiert wird, oder bemerkt gleichzeitig, dass die eigene Wahrnehmung ein Konstrukt ist oder welche Wege das Denken an das Gedenken nehmen kann. Aus Freude darüber könnte ein Passant den Obelisk küssen, ein Küssolisk, Priskiss, ein Kussoment oder Denk-Kuss-Mal. Die Skulptur die den Küssolisk einfasst wie ein Ring seinen Edelstein ist von Gelatin in geschickter/ungeschickter Art aus einem leicht rosafarbenen Kalkstein gehauen.

Manchmal streicht ein Sonnenstrahl über den Obelisk und einen Regenbogen leuchtet am Karlsplatz auf. Nachts wirft ein zusätzlich auf die vorhandene Straßenlaterne montierter Beleuchtungskörper einen schmalen Lichtstrahl auf das Prisma und lässt einen leuchtenden Regenbogen auf dem Asphalt erscheinen.

Matthias Herrmann - Unter Freunden (Wiener Niedertracht)

Der Vorschlag sieht vor, die gesamte zur Verfügung gestellte Fläche mit einem blauen Bodenbelag zu versehen. In der Mitte steht ein 3 x 4.28 Meter großer Kubus aus dunkelblau gefärbtem Sichtbeton, der auch als Bühne für Veranstaltungen genutzt werden kann und soll.

Dem GEDENKEN wird also ein lebendiges Moment innewohnen, bzw. eingeschrieben sein, der Kubus/ die Bühne soll/darf auch z.B. von den Studierenden der benachbarten TU für ihre Mittagspausen oder sonstige Aktivitäten genutzt werden.

Die veranstaltungsmäßige Bespielung als BÜHNE (für Schulen, im Rahmen ihrer Stadtspaziergänge, für Filmscreenings etc.) würde QWien anvertraut werden – eine lebendige und aktive Vermittlung erscheint essentiell zu sein, wenn man an diese Zeit und das Grauen erinnern und gedenken will.

Auf dem Kubus steht ein 175 x 50cm großer Blinder Spiegel aus Bronze, in den ein Begriff aus dem 5. Kapitel aus Sigmund Freuds Unbehagen in der Kultur (1930) eingelassen ist: HOMO HOMINI LUPUS – (frei: Der Mensch ist des Menschen Wolf). In die für den Guss verwendete Bronze werden pulverisierte, getrocknete Blätter einer Eiche gemischt, die noch heute den zur Todesstiege des Steinbruchs Mauthausen führenden Weg „bewacht“. Dieser ca. 170 Jahre alte Baum fungiert als lebendiger Zeuge des Unheils der Nationalsozialisten.

Every Ocean Hughes – Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden

Der Entwurf zeigt eine Reihe von Formen, bei denen der*die Betrachter*in mit, unter und durch sie hindurchgeht. Diese Versammlung, diese Bögen, spiegeln die Ellipsen des Parks wider und verweisen auf einen Eingang, einen Rahmen, eine Bühne, einen Triumphbogen und eine Fahne, unter der man marschiert. Mit der Gestaltung dieser Formen werden die homosexuellen Männer und Frauen geehrt, die sich den gesellschaftlichen Normen widersetzten und unter Einsatz ihres Lebens einen Weg fanden, sich zu verbinden. Die Sprache dieser Formen ist eine offene und abstrakte Poesie, die den*die Betrachter*in in den Rahmen des Werks einlädt, indem sie Fragen über das Leben, die Verantwortlichkeit und die Zusammengehörigkeit stellt. Mit diesen formalen und konzeptionellen Entscheidungen wollte die Künstlerin ein aktives Werk schaffen, das das Publikum durch Form und Sprache in eine affektive Beziehung einbindet.

Every Ocean Hughes hat darauf hingearbeitet, dass Form und Sprache dieses Mahnmals direkt den Forderung nach einem "Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden" folgen und gleichzeitig Fragen zu Handlungsfähigkeit, Gedenken und Ästhetik der öffentlichen Kunst stellen. Sie entwarf dieses Mahnmal als einen lebendigen Raum, durch den die Öffentlichkeit gehen und mit dem sie zusammen sein kann, wobei die Poesie ihre Gedanken sanft zu kontemplativen Bereichen der Lebendigkeit und Verbindung im Lichte der Leben, die dieses Gedenken inspiriert haben, führt.

Susanne Lorenz – WIDER DIE NATUR

Die Arbeit besteht aus einem 3 x 10 Meter großen Edelstahlelement mit starkem Spiegeleffekt. Es zeigt den eingefassten Schriftzug WIDER DIE NATUR. WIDER DIE NATUR ist der wortwörtliche Auszug aus dem Paragraphen § 129 I b welcher Grundlage für die Denunzierung, Verfolgung und Inhaftierung homosexueller Männer und Frauen in der NS-Zeit in Österreich war. Die Reduzierung der Arbeit auf den Schriftzug WIDER DIE NATUR fordert die Vorübergehenden zum Nachdenken über dessen Inhalt heraus.

Über einem niedrigen Betonsockel, der auch das leichte Gefälle des Platzes ausgleicht, steht WIDER DIE NATUR raumnehmend und zugleich raumspiegelnd im Resselpark. Durch den starken Spiegeleffekt auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite und die Offenheit des Rahmens nimmt die Arbeit eine starke Interaktion mit dem Umraum auf. Natur und Menschen sind vor und hinter dem Rahmen sichtbar und werden permanent in diesem gespiegelt: Sie sind seine „Füllung“.

Die Schrift konfrontiert alle vorbeigehenden und innehaltenden Personen mit ihrem eigenen Spiegelbild und dem des gesamten Umraums. „Buntheit“ entsteht demnach durch die ephemer sich spiegelnden Menschen und Dinge, die Füllung verändert sich permanent und fließend und schafft keine neuen Kategorien, Festlegungen oder Starrheiten.

Wir alle sind angesprochen und zum Nachdenken angeregt durch die vielseitigen Assoziationen und Fragen, die die Arbeit evozieren kann: Wer oder was war „wider die Natur“. Diejenigen, die Opfer des Paragraphen wurden oder diejenigen die nach dem Paragraphen handelten und ausführten d.h. denunzierten, verfolgten, anklagten, experimentierten, folterten und mordeten? Welche Haltung nehmen wir selbst dazu ein? Empfinden wir uns als eine heterogene Gemeinschaft, sind wirklich ALLE Teil der Natur unseres eigenen Weltbildes, mit allen Konsequenzen, verteidigen wir dies?

Durch seine Spiegeleffekte und die sich permanent verändernde Füllung, zu der ALLE Besucher*innen immer auch selbst werden, ist die Selbstentlarvung der Worte so offenkundig wie herausfordernd. Eine einseitige, gar die Absicht der Täter*innen /Verfolgten /Denunziant*innen affirmierende Lesart ist dadurch unmöglich. Vielmehr lässt ein sich in eigener Körpererfahrung verändernder Blick grundsätzliche Gefahren vergangener, aktueller, zukünftiger Zuordnungen und Starrheiten sehen UND spüren.

In seiner Funktion als Denkmal garantiert WIDER DIE NATUR eine dauerhafte Sperrigkeit (im Sinne persönlicher Herausforderung und aktueller Reflexion) anstelle einer schnellen Gedenk-Wiedergutmachung.

Martin Pfeifle – WINKEL

„Winkel“ erinnert an die Stigmatisierung „abnormal Veranlagter“, veranschaulicht körperlich, wie es sich anfühlt, auf einem unsicheren Boden zu stehen und schafft einen Ort für Versammlungen, der Vorurteile aufgreift und sie sich aneignet.

Die Arbeit „Winkel“ steht auf einem rosafarbenen Gummibelag, der die ovale Platzgestaltung von Sven Ingvar Andersson aufgreift und sich diese Form aneignet. Wenn Passant*innen den Platz überqueren, fällt als erstes die farbliche Andersartigkeit des neu geschaffenen Ovals auf, das sich auch von der Materialität von der Umgebung abhebt. In der Mitte des Ovals befinden sich Dreiecksstapel, die sich in einer spielerischen, assoziativen Form aneinanderreihen. Die Dreiecke bestehen aus unterschiedlich hohen Stapeln und sind in Goldbronze gegossen.

Um die Identifikation der LGBTIQ Community mit „Winkel“ zu generieren, wird die Skulptur vor dem Bronzeguss als 1:1 Positiv aus Styropor vor Ort im Resselpark aufgebaut. In Kooperation mit prägenden Organisationen und Gruppen der Wiener LGBTIQ Community wird ein Happening auf dem Positiv veranstaltet, das die historische Verankerung des Denkmals ebenso beleuchtet, wie Fragen nach dem queeren Leben in der Gegenwart. Anhand von Performances, Lectures, Diskussionen etc., aber auch dem gemeinsamen Verzehr von Mahlzeiten und Getränken, eignet sich die Community „Winkel“ an. Da Styropor ein weiches und leicht zu formendes Material ist, wird das Happening auf dem Material Spuren hinterlassen und so die Aneignung zu einem Teil der Arbeit werden lassen. Im Anschluss an das Happening wird das Styroporpositiv in Bronze gegossen. „Winkel“ schafft einen neuen Raum im Herzen Wiens, der zum Verweilen, Nachdenken, Erinnern und Gestalten einlädt.

Stephen Prina - Threatening Danger, Fear, Catastrophe

Das Projekt besteht aus zehn herkömmlichen Laternenmasten, die jeweils mit einer zusätzlichen, speziell angefertigten Leuchte ausgestattet sind, und einem kleinen Kiosk mit Kennzeichnungsschild. Die Laternenmasten sind identisch mit den im Park installierten, nur dass sie in der Farbe Honeysuckle Pink gestrichen wurden und somit als behelfsmäßige Readymades fungieren. Beide erweitern das Projekt über die vorgegebenen Grenzen hinaus, indem sie sich mit allen Laternenmasten im Park verbinden und sich durch farbliche Differenzierung, enge Aneinanderreihung und alternative Programmierung von der bereits vorhandenen Beleuchtung abheben. Die Anordnung der Laternenmasten orientiert sich eng an den Konturen des Parks, wodurch der herzförmige Aspekt dieses Grundstücks erhalten bleibt. Die Laternenmasten umarmen das Herz. Dieses Gefühl ist unwiderstehlich.

Die an den zehn Laternenpfählen angebrachte Leuchte ist einem Keramikstück der Wiener Werkstätte nachempfunden, das sich in der Sammlung von Bruce Goff (1904-1982), Architekt, Komponist, Maler, USA, befand. Als Opfer einer polizeilichen Verfolgung wurde er 1955 wegen Gefährdung der Sittlichkeit eines Minderjährigen angeklagt - eine verschlüsselte Aussage, die besagt, dass er das Verbrechen der Homosexualität begangen hat.

„Threatening Danger, Fear, Catastrophe“ („Drohende Gefahr, Angst, Katastrophe") ist Arnold Schönbergs Begleitungsmusik zu einer Lichtspielszene op. 34, 1929-30, entnommen, wo diese Titel die drei Abschnitte der Komposition bezeichnen. Stephen Prina hat ein melodisches Fragment am Anfang der Coda, bei Takt 200, nahe dem Ende der Komposition, nach dem Abschluss des Abschnitts Katastrophe, lokalisiert. In diesem 24-sekündigen Fragment wird die Melodie von der Flöte über das Fagott zur Oboe weitergegeben. Er hat den Rhythmus dieses von seinen Tonhöhen und Klangfarben befreiten Fragments als Programm für die Lichtsequenz isoliert. Nach der 24-Sekunden-Sequenz leuchten die Laternenpfähle alle gleichzeitig für 24 Sekunden auf. Dies wird zu dem sich ständig abwechselnden Muster des Werks.

Ort

Resselpark, 1040 Wien

Weiterführende Info

Wettbewerb
einstufiger, geladener künstlerischer Wettbewerb für das „Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden“ im Resselpark, 1040 Wien

Ausloberinnen
Kunst im öffentlichen Raum GmbH und die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt)

Geladene Künstler*innen
Gelitin/Gelatin (AT), Matthias Herrmann (AT), Martin Pfeifle (DE), Jakob Lena Knebl (AT), Stephen Prina (US), Susanne Lorenz (DE), Every Ocean Hughes (SE) und Marc Quinn (UK)

Jury
Julian Göthe, Künstler
Doris Haidvogl, Landschaftsplanerin
Lea Halbwidl, Bezirksvorsteherin Wieden
Franz Kobermaier, Architektur und Stadtgestaltung - MA 19
Doris Krüger, Künstlerin und ehemalige KÖR-Juryvorsitzende
Hannah H. Lessing, Nationalfonds der Republik Österreich
Cordula Loidl-Reisch, Landschaftsarchitektin
Hannes Sulzenbacher, Zentrum QWIEN
Ursula Schwarz, Stadt Wien Kultur, Referat Kulturelles Erbe - MA 7
Corinna Tomberger, Kunst-und Sozialwissenschaftlerin

Technische Vorprüfung
Monika Trimmel, Werkraum Ingenieure ZT GmbH

Wettbewerbssiegerin
Marc Quinn

*1964 in London (UK), lebt und arbeitet in London.
http://marcquinn.com/

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Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurdenWettbewerbssieger: Marc Quinn

Zeitraum

Siegerentwurf zurückgezogen

U1, U2 & U4, Karlsplatz

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