Die Installation präsentiert die dreißig Artikel der UN-Deklaration der Menschenrechte von 1948. Sie schafft einen öffentlichen Raum der Interaktion, der Reflexion und des Lernens, der Kontemplation und des Ausruhens: ein Bankett, das spielerisch über unterschiedliche Ebenen der Darstellung die Idee der Menschenrechte vermittelt. Es verbindet Wien mit anderen Menschenrechtsstädten. Die Darstellung der Menschenrechte als Mahl auf handbemalten Tellern verdeutlicht, dass es sich dabei tatsächlich um geistige Nahrung handelt. Wie Nahrung verdaut und vom Körper aufgenommen werden muss, müssen auch die Menschenrechte verdaut und vom Denken aufgenommen werden. In eine stilisierte Karte der Donau eingebettet sind Zitate von PhilosophInnen SchriftstellerInnen von der Antike bis zur Gegenwart. Der Donau-Strom wird so zu einer Metapher für den Fluss von Ideen, Gütern und Menschen und zeichnet die lange und mannigfaltige Geschichte des Nachdenkens über Menschenrechte nach. Das rote Fragezeichen führt zum und um das Bankett herum. Es lädt alle Menschen ein, sich der eigenen Rechte bewusst zu werden und die Menschenrechte zu verteidigen. Wiener Bankett erinnert daran, dass wir ihre HüterInnen sind und uns ihre Bedeutung immer vor Augen halten und für sie kämpfen müssen.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit von der Kunst im öffentlichen Raum GmbH mit der Bezirksvertretung Neubau realisiert.
Ort
Platz der Menschenrechte, 1070 Wien
Galerie
Weiterführende Info
Françoise Schein in Zusammenarbeit mit dem Verein Inscrire
*1953 in Brüssel (BE), lebt und arbeitet in Paris (FR).
francoiseschein.com
Dieses Projekt wurde im Rahmen eines künstlerischen Wettbewerbs als Siegerprojekt gekürt. Für mehr Informationen folgen Sie diesem Link:
Zeitraum
Seit 15. Juni 2018
Vermittlung - Veranstaltungen
- Eröffnung Donnerstag, 14. Juni 2018 / 17:00