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Temporär

STATION... sich sehen sehenpräsentiert von Steffi Alte und Simone Bader

STATION... sich sehen sehen

Alle Führungen finden outdoor und unter Einhaltung des empfohlenen Sicherheitsabstandes statt. Wir bitten darum, auch die geltenden Vorgaben betreffend des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes zu beachten. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf max. 10 Personen beschränkt, wir bitten daher um Voranmeldung per Mail oder telefonisch bis zum vorangehenden Werktag, 17 Uhr, unter office@koer.or.at oder +43 1 361 01 99-0.

Seit 2016 besteht der Wunsch den historischen Wartehallenunterstand der Wiener Linien, gegenüber vom Café Schwarzenberg, künstlerisch zu nutzen und für ein Jahr als eine Art Off-Space mit Ausstellungen im öffentlichen Raum zu bespielen. Bildhauerische Interventionen in die Architektur und das Innere der Wartehalle werden fotografisch aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven interpretiert und festgehalten. Um der Unterschiedlichkeit der fotografischen Herangehensweisen Raum zu geben, sind mehrere fotografische Positionen eingeladen.
Die Wartenden als Betrachter_innen werden durch die Fotografien im Wartehallenunterstand auf die sich verändernde Skulptur auf dem Dach und die Aussichtsmöglichkeit von der Treppenanlage vor dem Schwarzenbergdenkmal aufmerksam gemacht: Sie sehen sich sehen* und stellen ihre eigenen Blickwinkel in Bezug zur fotografischen Position.

Steffi Alte, Cäcilia Brown und Saskia te Nicklin zeigen temporäre Interventionen auf dem Dach und Noële Ody im Inneren der Wartehalle. Bartholomäus Kinner und Samuel Seger bauen eine Treppenanlage mit Aussichtsplattform vorm Schwarzenbergdenkmal in der Blickachse zum Wartehallenunterstand der Wiener Linien. Simone Bader/Rainer Egger, Yasmina Haddad und Abiona Esther Ojo, werden die skulpturalen Eingriffe fotografisch interpretieren und alle vier Monate das Innere der Wartehalle mit neuen Serien ausstatten, die wöchentlich oder monatlich wechseln.

Fotoserie Abiona Esther Ojo

Seit März und noch bis zum 2. Juli ist im Inneren des Wartehallenunterstandes eine Fotoserie von Abiona Esther Ojo zu sehen.

„Unterschiedliche Aufnahmen aus noch nie vorher wahrgenommenen Perspektiven, verändern den Blick immer wieder aufs Neue. Lassen eindeutige Zuschreibungen nicht zu. Die Dichte des Dargestellten spricht für sich selbst. Die Diskrepanz zwischen dem Verborgenen und dem Transparentem könnte nicht größer sein.“ (Abiona Esther Ojo)

Am 2. Juli um 17.00 Uhr eröffnet der zweite Teil des Projektes STATION… sich sehen sehen mit folgenden Interventionen:

Intervention auf der Wartehalle von Steffi Alte mit Saskia te Nicklin
"Looking at Schwarzenbergplatz – what is missing is nature and also animals. But what is nature today? You can discuss if nature exists at all. Or maybe this discussion proves that nature is a human construct, based upon our definitions and our imaginations. For us, nature is a place that brings us peace and tranquillity. For any other animal, insect or plant – nature, the wild, is a place of an ongoing struggle between life and death. You are either eating or being eaten.
The stronger the wind the floppier the tongue gets. There is no language left to describe nature but a mere common "Bla, Blah, bLah". It is quite naughty." (Saskia te Nicklin)

Intervention in der Wartehalle von Noële Ody
„Die Bank im Wartehäuschen ist eine große Bohnenschote, daneben steht ein riesiger Buttertoast. Oder ist es ein French Toast? Hab ich vergessen zu frühstücken? Die potentielle Keimkraft der Bohnen im Innern der Schote ist das Kapital auf dem man sich ausruht und wartet. Ein Automat bietet Kassetten zum Tauschen. Als Antwort auf alle Fragen? Musik wird uns alle retten. Oder vielleicht diesen Tag.“ (Noële Ody)

Fotoserie in der Wartehalle von Yasmina Haddad
"NOUS SOMMES LES FILLES DES SORCIÈRES QUE VOUS N´AVEZ PAS BRULÉES" ("WIR SIND DIE TÖCHTER DER HEXEN DIE IHR NICHT VERBRANNT HABT") (Yasmina Haddad)

Ort

Wartehallenunterstand der Wiener Linien vor Schubertring 14 und am Schwarzenbergplatz, 1010 Wien

Weiterführende Info

Teilnehmende KünstlerInnen:
Steffi Alte, Simone Bader, Cäcilia Brown, Rainer Egger, Yasmina Haddad, Bartholomäus Kinner, Saskia te Nicklin, Noële Ody, Abonia Esther Ojo, Samuel Seger

Ab 20. November 2019
Intervention auf der Wartehalle (vor Schubertring 14) von Steffi Alte mit Cäcilia Brown

Ab 4. Dezember 2019
Treppenskulptur von Bartholomäus Kinner und Samuel Seger vor dem Schwarzenbergdenkmal
Fotoserien von Simone Bader und Rainer Egger

Ab März 2020
Fotoserien von Abiona Esther Ojo

2. Juli 2020
Intervention auf der Wartehalle von Steffi Alte mit Saskia te Nicklin
Interventionen in der Wartehalle von Noële Ody
Fotoserien von Yasmina Haddad

Ab September 2020
Intervention auf der Wartehalle von Steffi Alte mit Cäcilia Brown

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