Die Institution KÖR Kunst im öffentlichen Raum wurde im Jahr 2004 auf gemeinsame Initiative der Geschäftsgruppen Kultur, Stadtentwicklung und Wohnen gegründet. Aufbauend auf den Erfahrungen und Erfolgen der ersten Funktionsperiode 2004 – 2007 erfolgte im Juli 2007 die Umwandlung des Fonds in eine GmbH.

Die Aufgabe der KÖR ist die Belebung des öffentlichen Raums der Stadt Wien mit permanenten bzw. temporären künstlerischen Projekten. Dadurch soll die Identität der Stadt und einzelner Stadtteile im Bereich des Zeitgenössischen gestärkt sowie die Funktion des öffentlichen Raums als Agora – als Ort der gesellschaftspolitischen und kulturellen Debatte – wiederbelebt werden. KÖR versteht Kunst im öffentlichen Raum nicht als Dekor, sondern als Angebot zur Auseinandersetzung mit Inhalten und radikalen ästhetischen Setzungen sowie als symbolische Markierung bislang kulturabstinenter Territorien.

KÖR wickelt künstlerische Projekte ab, erteilt Aufträge an KünstlerInnen, lobt künstlerische Wettbewerbe für Projekte im öffentlichen Raum aus, vergibt Förderungen an KünstlerInnen bzw. Projektträger und setzt damit verbundene Tätigkeiten (Symposien, Publikationen, Vermittlungsprogramme, u.a.) um.

Die Projekte müssen im öffentlich zugänglichen Raum der Stadt Wien, in dem Kunst von jedermann erlebt werden kann, umgesetzt werden.