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Fünf prämierte Kurzfilme 20 Seconds for Art, 2017Bernadette Baumann, Konstantin Jagsch, Kuesti Fraun, Birgit Graschopf, Daniel Kovacs, Thorsten Mozer, Niclas Anatol Walkensteiner, Romana Egartner

Fünf prämierte Kurzfilme 20 Seconds for Art, 2017

Aus mehr als 200 Wettbewerbsbeiträgen wurden folgende fünf Kurzfilme ausgewählt:

Bernadette Baumann und Konstantin Jagsch, Ausschaltung
Unsere täglichen Wege durch den öffentlichen Raum sind geprägt von einem Selbstverständnis für Passivität und einer permanenten Informationsberieselung. Die Freiheit Quellen oder Inhalte selbst zu wählen wird uns abgesprochen. An allen Ecken und Enden der Stadt werden Media Screens, Citylights und ähnliches aufgestellt, die einerseits ein „modernes“ Stadtbild zu prägen vorgeben, uns aber andererseits viel mehr vom Wesentlichen ablenken. Blicke, Interaktion, Kommunikation und vieles weitere gehen in unserem Zusammenleben immer mehr verloren.
Unsere Arbeit hinterfragt die Entwicklung der zunehmenden Reizüberflutung und Informationsbombardierung kritisch und nutzt die zur Verfügung stehenden 20 Sekunden für eine „Ausschaltung im öffentlichen Interesse“. (Bernadette Baumann und Konstantin Jagsch)

Kuesti Fraun, Von Natur aus Freunde
Als Zeichen tiefer, innerer Zuneigung – was könnte da schöner sein als eine herzliche Umarmung? Eine Umarmung, die unverhofft aus heiterem Himmel kommt. Denn Menschen brauchen Luft und Bäume brauchen Liebe. (Kuesti Fraun)

Birgit Graschopf, HÄUSLICHKEITEN
In der Arbeit Häuslichkeiten werden Alltagssituationen auf spielerische Weise mit absurden Szenen und Handlungen alterniert. Das Video basiert auf scherenschnittartigen Zeichnungen. Durch gezielt eingesetzte Animierungen, die oft erst auf den zweiten Blick erkennbar sind, werden bestimmte Narrationen entwickelt, die auf unsere Existenz innerhalb gesellschaftlicher Normen, Konventionen, Zwängen und Bindungen anspielen. (Birgit Graschopf)

Daniel Kovacs und Thorsten Mozer, Begegnung
Die Stadt – allen voran der öffentliche Raum – ist ein Ort der Anonymität. Wir leben nebeneinander aneinander vorbei. „In Wien kennt man sich vom Wegschauen.“ Elektronische Devices sind ein willkommener Zufluchtsort im Alltag. Wir sind in der Stadt unterwegs, aber stets an einem anderen Ort. Menschen begegnen uns digitalen im Newsfeed, reale Begegnungen sind jedoch Schockmomente. (Daniel Kovacs und Thorsten Mozer)

Niclas Anatol Walkensteiner und Romana Egartner, Städte von heute, Ruinen von morgen
Orte der Wandlung sind einer sich ständig generierenden, von Faktoren bestimmten Raumordnung unterworfen. Aus dem Nichts kommend zum Hoch strebend und in der Rückführung zum Ursprung sich auflösend. (Niclas Anatol Walkensteiner und Romana Egartner)

Ort

ca. 2.500 INFOSCREENs österreichweit

Weiterführende Info

KünstlerInnen
Bernadette Baumann
* 1983 Nordrhein-Westfalen (DE), lebt und arbeitet in Wien.
bernadettebaumann.com

Konstantin Jagsch
* 1986 Linz (AT), lebt und arbeitet in Wien.

Kuesti Fraun
* 1976 Deutschland, lebt und arbeitet in Düsseldorf (DE).
facebook.com/mobtik

Birgit Graschopf
* 1978 Wien (AT), lebt und arbeitet in Wien.
birgitgraschopf.com

Daniel Kovacs
* 1985 Wien (AT), lebt und arbeitet in Wien.
danielkovacs.at

Thorsten Mozer
* 1987 Deutschland, lebt und arbeitet in Wien.
thorstenmozer.com

Niclas Anatol Walkensteiner
* 1972 Wien (AT), lebt und arbeitet in Wien.

Romana Maria Egartner
* 1985 Villach (AT), lebt und arbeitet in Wien.
romanaegartner.at

ZUM WETTBEWERB

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Fünf prämierte Kurzfilme 20 Seconds for Art, 2017Bernadette Baumann, Konstantin Jagsch, Kuesti Fraun, Birgit Graschopf, Daniel Kovacs, Thorsten Mozer, Niclas Anatol Walkensteiner, Romana Egartner

Zeitraum

3. Juli – 27. August 2017

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